„And the Oscar goes to  …“

Nein, so ernst wurde es zum Ende des Filmprojekts dann doch nicht, aber die Schülerinnen und Schüler waren nicht minder aufgeregt, als es an die Präsentationen ihrer Short-Movies ging, die sie in der Abschlusswoche in Stockholm produzierten. Alle Teilnehmenden sowie die projektbegleitenden Lehrkräfte und Gastfamilien hatten sich in der großen Aula unserer befreundeten schwedischen Schule Ralambshovsskolan versammelt, um sich die Ergebnisse einer Woche harter Arbeit anzusehen. Nach einem herzhaften Dinner wurden alle Filme präsentiert, was tatsächlich ein wenig den Rahmen einer Preisverleihung gab und die Arbeit der Schülerinnen und Schüler wertschätzten.
Einen Film zu machen, ist nicht einfach, das bestätigte auch nochmal ein professioneller Filmemacher, der uns am Montag begleitete und wertvolle Tipps gab. An den anderen Tagen wurden Drehbücher geschrieben, Dialoge eingeübt, Szenen gedreht und editiert. Die Ergebnisse konnten sich – im wahrsten und im übertragenen Sinne – sehen lassen! Es gelang den Beteiligten damit etwas besonders Wichtiges: Nachhaltigkeit sichtbar und auf Probleme aufmerksam zu machen! Grundlage dafür waren wie immer die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN.
Natürlich blieb das Vergnügen nicht auf der Strecke: zum besseren Kennenlernen veranstalteten wir eine Pizza- und Musicparty, wir verbanden Spaß mit Lernen im technischen Museum, drehten lustige Szenen im Freilichtmuseum Skansen und erkundeten die Altstadt Stockholms.
Gelebte Nachhaltigkeit zeigte sich im Green Travelling: mit dem Nachtzug ging es von Stockholm zurück nach Hamburg. In Duisburg kamen wir schließlich müde, aber sehr zufrieden an!
Erasmus+ hat abgedreht! Aber nur dieses Projekt, das nächste klopft nämlich schon an die Tür!